Vorlesung Nationale Unternehmensbesteuerung

Vorlesung | Pflichtveranstaltung

Nationale Unternehmensbesteuerung

Lerninhalte
  • Grundlagen des Gesellschaftsrechts zu Personen- und Kapitalgesellschaften
  • Besteuerung von Einzelunternehmen, Personengesellschaften und Kapitalgesellschaften sowie Mischformen
  • Laufende Ertragsbesteuerung sowie aperiodische Geschäftsvorfälle wie Vermögensübertragung, Umstrukturierungen, Veräußerung und Beendigung
  • Quantitative Steuerbelastungsrechnungen entsprechend der Gesellschaftsform und Ertragsbesteuerung unter Berücksichtigung des Transparenz- sowie Trennungsprinzips
  • Quantitative Wirkungsanalysen der Besteuerung sowie der Steuerbelastung
  • Gestaltungsvarianten hinsichtlich Gewerbesteuerbelastung, Verlustnutzung und Thesaurierungsmöglichkeiten
Lernziele

Nach Abschluss dieser Lehrveranstaltung haben Sie folgende Kenntnisse und Fähigkeiten erworben:

  • Sie kennen die Grundprinzipien und -strukturen der Besteuerung von Unternehmen und sind mit den (steuerlichen wie nichtsteuerlichen) Strukturmerkmalen unterschiedlicher Gesellschaftsformen vertraut.
  • Sie sind in der Lage, (transparente) Personenunternehmen steuerlich zu würdigen. Dabei sind Ihnen die Besonderheiten bei der Besteuerung von Mitunternehmerschaften hinlänglich bekannt.
  • Sie haben gelernt, wie Kapitalgesellschaften und deren Anteilseigner besteuert werden. Das Trennungsprinzip und seine Folgen sind Ihnen dabei ebenso bekannt, wie die umfangreichen Besonderheiten des Körperschaftsteuerrechts.
  • Sie sind in der Lage, Mischrechtsformen steuerlich einzuordnen sowie etwaige Gestaltungspotenziale und -risiken zu identifizieren.
  • Nachdem Ihnen die grundlegenden steuerrechtlichen Einflussfaktoren für die rechtsformspezifischen (laufenden wie aperiodischen) Belastungsunterschiede vertraut sind, können Sie substantiierte Entscheidungshilfen zur steuerorientierten Rechtsformwahl bzw. -optimierung geben.